ISH 2015

ish

Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, Erneuerbare Energien

Die ISH bietet die weltgrößte Leistungsschau für innovatives Baddesign, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und erneuerbare Energien.
Überzeugen Sie sich selbst vom einzigartigen Angebot auf der nächsten ISH vom 10. bis 14. März 2015 in Frankfurt am Main!

text und Bilder: http://ish.messefrankfurt.com/frankfurt/de/besucher/willkommen.html

Kaminofen Funktionsweise

Kaminofen Model

Allgemeine Funktionsweise eines Kaminofen (gilt nicht für alle Kaminöfen).

Kaminofen-Modell

  1. Sekundärluft
  2. Primärluft
  3. Kühle Raumluft
  4. Erwärmte Raumluft
  5. Abgas
  6. Rost
  7. Schamotte-Vermiculite
  8. Nachverbrennung

Die Verbrennung im Kaminofen

Die Verbrennung findet beim Kaminofen im Brennraum statt. Dieser ist mit Schamotte-Vermiculite (7) ausgekleidet, um bei der Verbrennung eine größere Effizienz zu erzielen. Über den Rost (6) wird die Asche in die Aschenlade geleitet, wo sie entsorgt werden kann.

Beim Entzünden eines Feuers wird zusätzlicher Sauerstoff benötigt, welcher als sog. Primärluft (2) über eine Öffnung zugeführt wird. Nach Erreichen der Betriebstemperatur wird diese Öffnung wieder verschlossen.

Während des Brennvorgangs wird kühle Raumluft (3) mittels eines Reglers kontrolliert angesaugt, in einem Wärmekanal am Brennraum vorbeigeleitet und dabei erhitzt. Aufgrund thermischer Konvektion (Wärmestrom) wird die erwärmte Raumluft (4) über seitliche oder nach oben hin angeordnete Lüftungsschlitze in den Wohnraum geleitet.

Die Sekundärluft (1) wird beim Vorbeileiten am Brennraum erhitzt und hinter die Türscheibe gespült wird, wo sie die aus dem Holz austretenden Gase entzündet. Das während der Verbrennung entstehende Abgas (5) wird verzögert über Umlenkbleche abgeleitet, so dass diesem die Wärme entzogen werden kann. Dieser Vorgang wird als Nachverbrennung (8) bezeichnet und bewirkt eine Erhöhung des Wirkungsgrades des Kaminofens.